thumb Thomas SchiffertHerr Dipl. Ing. Dr. Schiffert ich habe Sie um dieses Interview gebeten, um mit Ihnen zu erörtern, welcher Art der Partnerschaft es bedarf, damit der Kachelofenverband als auch der Hafner seriös und professionell, im Fokus für den Verbraucher, mit einem Partner kooperieren und zusammenarbeiten können.

Welche Voraussetzungen sollte ein solcher Partner mitbringen?
T.S. Für uns als neutraler Verband, aber natürlich auch für den Hafner, steht die gegenseitige Wertschätzung an oberster Stelle. Damit meine ich Transparenz, Respekt und Ehrlichkeit. Ein fairer menschlicher Umgang miteinander ist Grundvoraussetzung für eine funktionierende Partnerschaft.

Was erwarten Sie sich dabei von einem Partner hinsichtlich einer reibungslosen und wirkungsvollen Zusammenarbeit?
T.S. Die Partnerschaft sollte optimalerweise eine win-win-win-Situation darstellen.
Der Verband/Hafner, der Partner und natürlich auch der Verbraucher/Kunde sollen davon profitieren.
Wenn es von einer Seite her nur um das Erlangen von Vorteilen für sich selbst geht, kann eine Partnerschaft nicht reibungslos funktionieren.
Es kann auch nicht funktionieren, wenn ein Partner das Geschäftsfeld des anderen okkupiert.

Wenn Sie an den Bereich „Kaminbau“ denken, welche Leistungen muss ein Partner in diesem Bereich erbringen um sie bestmöglich zu unterstützen?
T.S. Ich sage je mehr du verstehst, was den anderen beschäftigt, umso gezielter und effizienter kannst du mit ihm zusammenarbeiten. Dabei hilft ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch und Dialog. Hier gilt, jeder muss auf jeden zukommen und pro-aktiv agieren.

Einwandfreie Produkte und eine reibungslose technische als auch fachmännische Ausführung sind ein Grundselbstverständnis.

Welche Kooperationspunkte tun sich auf?
T.S. Ich sehe hier zum Beispiel ein gemeinsames Auftreten in und gegenüber Medien als Möglichkeit.
Es gibt im Bereich der Gesetze als auch in technischer Hinsicht immer wieder ein Defizit an Informationen. Das betrifft oft den Verbraucher, aber auch Kommunen.
Hier sehe ich durchaus Möglichkeiten von Kooperationen die, wie ich eingangs betonte, zu einer win-win-win-Situation führen können.

Was darf in einer Partnerschaft gar nicht passieren?
T.S. Menschliche Vergehen in Hinsicht auf Hintergehen, Unwahrheiten oder den anderen auszunutzen bzw. zu beschmutzen würden die Vertrauensbasis untergraben und sind absolute
„no-gos“.

Wie sind Ihre persönlichen Erfahrungen mit Ahrens Schornsteintechnik?
T.S. Ahrens ist Mitglied in unserem Verband und bisher gab es immer eine faire und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Zum Abschluss, was würde Sie als oberster Vertreter des Verbandes besonders freuen, wenn es das im Markt gäbe?
T.S. Ich bin jemand, der gerne in alle Richtungen denkt. Zum Beispiel wären völlig andere Kamine, als sie am Markt sind, interessant. Ein Kamin der über große Teile seiner Länge im Zusammenspiel mit dem Kachelofen zur Wärmeverteilung im Gebäude dient, das wäre eine überaus spannende Sache.

Danke für das Interview.