In Zeiten steigender Ressourcen-Knappheit und alarmierender Umweltbelastungen entscheiden sich viele Menschen für die Anschaffung eines Niedrigenergie- bzw. Passivhauses. Doch wie sieht es mit dem Betrieb von Feuerstätten in Kombination mit Wohnungslüftungsanlagen aus? Ahrens Schornsteintechnik gibt Antworten darauf.

Moderne Bauten werden besonders gut isoliert, um einen möglichst geringen Energieaufwand zu ermöglichen. Um die Luftwechselrate in den einzelnen Räumen zu gewährleisten, verfügen nahezu alle Niedrigenergiehäuser über eine kontrollierte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Dabei kann in den Räumen ein Unterdruck entstehen, der die Gefahr birgt, gefährliche Rauchgase eines herkömmlichen Ofens in den Wohnraum zu ziehen. Doch was lässt sich hier seitens des Profis, des Rauchfangkehrers, raten?

Lösung gefragt? Et voilà.
Kaminöfen für den raumluftunabhängigen Betrieb werden den besonderen Anforderungen gerecht. Diese werden besonders gut gedichtet, um das Austreten von Rauchgasen auszuschließen. Dabei wird die für die Verbrennung benötigte Luft dem Heizkessel direkt aus dem Freien zugeführt und nicht dem Aufstellraum entnommen. „Wir arbeiten mittlerweile seit über 35 Jahren österreichweit mit erfahrenen Rauchfangkehrern zusammen und tauschen uns in regelmäßigen Abständen aus. Durch die steigende Anzahl moderner Bauweisen steigt auch die Anzahl der Fragen zu diesem Thema. Hier stehen wir dem Rauchfangkehrer mit Rat und Tat zur Seite und sind gerne Ansprechpartner in Sachen moderner Schornsteintechnik. Im Passivhaus schließt sich der Betrieb eines offenen Kamins mit einem Lüftungssystem und der luftdichten Bauweise des Passivhauses aus. Möglich ist dies nur durch einen geschlossenen Ofen mit zB Glasscheibe, wenn er luftdicht und raumluftunabhängig ist. Und darauf haben wir mit unserem LAF-Schornstein (Luft-Abgas-Schornstein für feste Brennstoffe) reagiert“ umschreibt  der gew. Geschäftsführer Bmst. Ing. Edmund Drohojowski die Stärken des Systems. „Bei Stromausfall funktioniert keine Wohnraumlüftung zur Wohnraumheizung, keine Erdwärmeheizung, keine Luftwärmepumpe. Da ist nur das Heizen mit einem Ofen möglich. Daher erkennen wir in letzter Zeit eine immer weiter steigende Nachfrage nach LAF-Kaminen in Passiv- und Niedrigenergiehäusern“, fügt Geschäftsführer Mathias Ahrens hinzu.

Weiterentwicklung geglückt
Doch noch nicht genug des Guten. Ahrens hat den LAF nun auch noch weiterentwickelt und für jede spätere Art von Heizsystemen ausgelegt. Das System stellt eine Kombination aus ein oder zwei raumluftunabhängigen konzentrischen LAF-Schornsteinzügen dar, wo zusätzlich ein freier F90-Leerschacht für die Installation von Solarleitungen oder sonstigen Heiztechnikinstallationen zur Verfügung steht. Der Schornstein ist somit auf Sonnenenergie, Holz und Pellets, als auch fossile Brennstoffe ausgelegt. Und das bringt zwei entscheidende Vorteile: auf der einen Seite ein hoher Grad an Unabhängigkeit von bestimmten Energieträgern, andererseits darf sich der Verbraucher über eine individuelle Energie-Mix-Versorgung freuen. Die uneingeschränkte Verwendung des ALL-IN-ONE Kaminsystems ist nicht zuletzt durch das kondensatdichte Premium-Keramikrohr mit der einzigartigen 6 cm Muffe möglich. Ob Holz, Erdgas, Heizöl oder Kohle – Keramik ist für alle Energieformen geeignet. Keramikrohre rosten nicht und sind unempfindlich gegen Säure und hohe Temperaturen. Das heißt: eine Kondensation der Rauchgase ist möglich, ohne dass die Gefahr der Versottung des Kamins besteht.

Wir freuen uns auch auf Ihre Rückmeldungen bzw. Fragen zum raumluftunabhängigen Heizen unter der kostenlosen Engergiespar-Hotline unter 0800/201550.

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